PRIVATE LICHTPLANUNG · EINBLICKE IN EIN WOHNHAUS
Morgens der erste Kaffee in der Küche. Am Abend sitzen alle noch am Tisch. Dazwischen wird gekocht, gearbeitet, Besuch empfangen und manchmal einfach eine ruhige Ecke gesucht.
Ein Haus muss vieles können. Sein Licht ebenso.
Dieses Wohnhaus zeigt, wie unterschiedlich die Aufgaben sein können – vom Eingang über die Küche bis zum Wohnbereich und zur Terrasse. Und wie daraus ein zusammenhängendes Ganzes entsteht.
Ein Blick hinein
Von der Terrasse fällt der Blick durch die große Glasfläche auf den Esstisch und in den Wohnbereich. Draußen wird es dunkel, drinnen bleiben Möbel, Materialien und die Tiefe des Raumes sichtbar. Eine Lichtlinie begleitet die Terrasse.
Für mich zeigt diese Aufnahme besonders gut, worauf es bei der Lichtplanung ankommt: Man sieht einen Raum, in dem man sich aufhalten möchte. Die einzelnen Leuchten sind Teil davon.
Eine Küche ist auch ein Platz zum Bleiben
In der Küche treffen mehrere Aufgaben unmittelbar aufeinander. Auf der Arbeitsfläche wird geschnitten und vorbereitet. Am angrenzenden Tisch trinkt jemand einen Kaffee, unterhält sich oder bleibt nach dem Essen noch sitzen.
Dafür braucht es unterschiedliche Lichtanteile. Gerichtetes Licht unterstützt die Tätigkeiten. Licht an der Decke trägt zur Wirkung des gesamten Raumes bei.
Auf der Aufnahme lässt sich das Zusammenspiel erkennen: Die Leuchten über Kücheninsel und Tisch geben Licht nach unten ab. Zugleich wird die Decke aufgehellt. Holz, weiße Fronten und die dunkle Arbeitsfläche bleiben als unterschiedliche Materialien wahrnehmbar.

Welche Lichtstimmung im Alltag passt, ist eine persönliche Frage. Deshalb gehört für uns zur Planung auch das Gespräch darüber, wann und wie ein Raum genutzt wird.
Ein Haus im Zusammenhang planen
Der Grundriss zeigt, wie die Bereiche des Hauses angeordnet sind. Die Fotos daneben zeigen die gebauten Räume: Küche, Wohnbereich, Bad, Flur und Eingang. Zusammen wird sichtbar, wie viele unterschiedliche Situationen zu einem Zuhause gehören.

Für uns beginnt die Planung deshalb mit dem ganzen Haus. Wir betrachten die einzelnen Tätigkeiten ebenso wie die Verbindungen zwischen den Räumen. Anschließend wird die Planung dort genauer, wo Licht und Architektur aufeinandertreffen.
Von der Zeichnung zum Ankommen
Am Hauseingang wird der Zusammenhang von Planung und Umsetzung besonders anschaulich. Die Zeichnung zeigt die Positionen der Wandleuchten, ihre Abstände und die vorgesehene Lichtverteilung. Daneben steht die Aufnahme des fertigen Eingangs.

Im Foto ist zu sehen, wie das Licht die Wandflächen neben der Tür aufnimmt. Durch die hohe Verglasung bleiben die Pendelleuchten und die Treppe dahinter sichtbar. Der Blick reicht bereits beim Ankommen ins Haus hinein.
Solche Übergänge gehören zur Lichtplanung. Was sehe ich, wenn ich auf die Tür zugehe? Wohin richtet sich mein Blick, wenn ich eintrete? Wie wirken die angrenzenden Bereiche zusammen?
Der Plan hält Positionen und Maße fest. Das fertige Bild zeigt, wie sich das Licht mit der Architektur verbindet. Beide Ansichten erzählen einen Teil derselben Aufgabe.
Eine massive Decke bekommt Leichtigkeit
Im Treppenraum war die massive Betondecke eine besondere gestalterische Aufgabe. Sie sollte den Raum nach oben abschließen, ohne schwer zu wirken.
Dafür haben wir eine Lichtvoute eingearbeitet. Ihr Licht lässt die Decke optisch zurücktreten und gibt ihr eine schwebende Wirkung. Die massive Konstruktion bleibt bestehen; der Raum wirkt nach oben leichter und offener.
Die Lichtvoute ist dabei in drei Dimensionen zugleich gebogen. Diese räumliche Form umzusetzen, war eine Aufgabe für unseren Metallbau. Lichtplanung und handwerkliche Ausführung greifen hier unmittelbar ineinander.
Hier wird deutlich, was Lichtplanung für uns bedeutet: Mit Licht können wir beeinflussen, wie Architektur wahrgenommen wird. Gerade im Betonbau lässt sich so einer schweren Raumwirkung gezielt Leichtigkeit geben.

Lichtplanung ist für mich Komposition
Beim Planen frage ich zuerst: Wie möchten die Menschen hier leben?
Daraus ergeben sich die Aufgaben des Lichts. Manche Bereiche brauchen gerichtete Helligkeit. Andere gewinnen durch Licht an einer Wand oder Decke. Auch ruhigere und dunklere Bereiche gehören zur Gestaltung.
Wie in einer musikalischen Komposition kommt es darauf an, wie die einzelnen Elemente zusammenwirken. Jede Leuchte übernimmt eine Aufgabe. Entscheidend ist, was gemeinsam im Raum entsteht.
Damit die Idee im Alltag funktioniert
Zu unserer Lichtplanung gehören deshalb auch Anschlüsse, Leitungswege, Montage und Bedienung. Diese Entscheidungen stimmen wir mit der Architektur und den beteiligten Gewerken ab.
Vorhandene Leuchten setzen wir dort ein, wo sie die Aufgabe erfüllen. Wenn eine eigene Lösung gebraucht wird, entwickeln wir sie aus dem Raum heraus.
Und wir denken darüber nach, wie sich das Licht später bedienen lässt. Denn was sorgfältig geplant wurde, soll im täglichen Gebrauch verständlich bleiben.
Erzählen Sie uns von Ihrem Raum.
Schicken Sie uns ein paar Fotos, Ihren Projektort und Ihre Wünsche. Gemeinsam schauen wir auf die Möglichkeiten für Ihre Beleuchtung.
Ihr Ansprechpartner:
Günter Klügl
NoDesign Licht und Beleuchtungs GmbH
Planung und Umsetzung sind kostenpflichtige Leistungen nach Vereinbarung.

